Kati Sinhuber - Training von Mensch und Pferd - Harmonie erleben

Neuigkeiten ...

Auch dieses Jahr kann ich nur sagen, hatte das Leben wieder alles dabei für mich, aber besonders oft Ereignisse, die mich traurig machten oder besorgten.
Es begann gleich im Januar mit dem traurigen Abschied von meinem geliebten Shetty Billy, er war noch so munter und lenbensfroh am Tag vorher, dann saß ich tränenüberströmt in der Klinik und mußte ihn erlösen, die Kolik war zu schwer ...
Ich bin ja Mutter und meine Kleine Tochter macht es mir leicht, in den Alltag zu kommen, den Moment zu leben und es bleibt auch kaum Zeit sich in traurigen Ereignissen zu verlieren. Sie holt mich da raus. Es ist so schön, wenn sie morgens aufwacht und „Mama Da“ ruft. Dann schauen wir hier aus dem Fenster und raus in den neuen Tag.
Viel Unterricht und Training war dieses Jahr nicht drin, die Zeit mit Elfrieda war mir am Wichtigsten, manchmal war es auch anstrengend , noch die Pferde zu versorgen. Für die Beziehung haben wir auch zu wenig Zeit investiert, das wurde dann Ende des Sommers dadurch sichtbar, das sich Friedies Vater in eine neue Beziehung stürzte. Mein Wunsch, das mein Kind in einer Familie aufwächst, ist damit leider passe. Wieder loslassen üben, trotz aller aufkommenden Gefühle immer noch gut für mich und mein Kind sorgen ... Große Sorge hatte ich auch, das mein Leben hier, so frei und naturnah mit den Tieren, mich jetzt überfordern wird. Hier im Winter allein, mit Kleinkind, 10 Pferden und 3 Katzen??? Da habe ich schon manchmal Angst, wie das wird. Dazu kommt, was jeder weiß, der schon mal eine schwere Trennung durch hat ... Diese Konfrontation mit dem Anderen in einer ganz neuen Situation, alles neu ordnen, organisieren, nichts ist mehr wie vorher ... Das kostet Kraft und Nerven.
Zum Glück habe ich Menschen hier im Dorf, die zu mir halten und mich unterstützen, auch wenn wir keine Gemeinschaft sind sondern nur lauter einzelne befreundete oder verwandte(.-)) Familien mit oft ähnlichen Werten und Bedürfnissen. Ja, ihnen gilt ganz besonders mein Dank dieses Jahr. Hier finde ich Hilfe für die praktischen Dinge, Versorgung der Pferde, kurz auf meine Kleine schauen bei einem Tierarzttermin, gemeinsam Essen, arbeiten, feiern, trauern, Herzenswärme spüren, Konflikte und deren Lösung, unsere Kinder aufwachsen sehen und begleiten ... Da gibts noch Vieles - ich glaube, das ist eigentlich meine Familie, hier fühle ich mich zu Hause und angenommen. Und das ist auch mein größter Trost für das Scheitern unserer kleinen Familie, an der mir viel lag. Habe Quasi meine kleine Familie verloren und bekomme dafür eine Große - ich ahne es schon :-).
Ich nehme hier auch viel mit für die Arbeit mit meinen Pferden, wenn die äußeren Umstände mich lehren, bei mir zu sein, Grenzen zu setzen und dabei liebevoll zu bleiben und mich einzufühlen, gelingt mir auch das Training mit den Pferden. Und auch bei den Menschen die zu mir kommen viel besser.
Leider mußte ich den Bestand reduzieren und meinen Traum von der Island-Zucht erstmal ruhen lassen. 2 meiner Zuchtstuten gingen... zum Glück an ganz liebe Menschen, da war es leichter. Und es werden auch noch welche gehen zum Winter, ich schaffe die Versorgung kaum und zum Reiten komme ich auch zu selten... Aber ich habe gute Hoffnung, das auch für sie die passenden Menschen gefunden werden.
Und auch nächstes Jahr werde ich noch mit Elfrieda sein,, Mama, Haus und Hof ...
Liebe Interessenten, wie ihr seht, langweilen wir uns nicht. Bitte bleibt dran, ich freue mich dann bestimmt auf die Arbeit mit euch, wenn meine Kleine mit 3 in unseren neu gegründeten Naturkindergarten gehen wird.
Nun mein Fazit: Nein, kein mieses Jahr! Ich habe soo viele schöne Momente erlebt, das überlagert alles Andere, fühle mich reicher an Erfahrungen ... und nun bin ich neugierig auf 2018!
Ich wünsche uns allen das das Jahr 2018 bringt, was wir brauchen, als Einzelpersonen und als Menschheit ... Besinnliche Feiertage und ruhige Rauhnächte ...

Herzlich, eure Kati

Am 26. Februar 2016 haben wir ein Mädchen bekommen.
Dadurch, das die Tage kürzer werden, das Wetter schlechter und meine Zeit als Mutter es leider kaum zulässt, gibt es nur wenige Termine in der Woche.
Durch die Trennung von meinem Partner werden Aussentermine zur Zeit für mich auch unmöglich. Daher bis auf Weiteres keine Tageskurse oder Stunden bei euch ...!
Es kommen auch wieder andere Zeiten...
Wenn ihr Hilfe braucht und Fragen habt, ruft mich trotzdem gerne an, manchmal habe ich auch so eine Idee oder kann euch weiterempfehlen.



Ansonsten genieße ich meine Rolle als Mama sehr, mir bleibt trotzdem noch Zeit für die Pferde. Manchmal war meine kleine „Co-trainerin“ bei schönem Wetter dabei, jetzt im Winter bleiben uns noch die Bodenarbeit oder Spaziergänge mit Pony, wo sie gerne auch schon mal die ein oder andere Reitstunde kommentiert :-).
Wie man sieht, nutzt sie die Möglichkeiten sehr gut, um ihre Fähigkeiten zu trainieren, so ein Podest ist extrem vielseitig :-)

Wir blicken auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Dankbar. Erfüllt. Einfach so dicht, wie ich es noch nie in meinem Leben hatte. Wie nahe die Dinge oft zusammenliegen, Freude, Trauer, Begrüßung, Abschied, Aufregung, Angst, Ruhe, Müdigkeit, Stress, Ohnmacht, Schmerz, Hoffnung, Dankbarkeit und Demut. Diese Aufzählung lässt sich sicher noch ergänzen. Ja, Dankbarkeit fühle ich am meisten, jeden Abend, wenn meine Tochter einschläft,jeden Morgen, wenn ich erst in ihr Gesicht und dann aus dem Fenster schaue, unsere traumhafte Natur und die Ponys sehe...(Ja, Ja, auch wenn' s regnet und stürmt... :-))

Ich denke mal, jeder kennt diese Momente, wo man am liebsten die Zeit anhalten würde. Wie schön, nun noch einmal durch mein Kind die Welt ganz anders, nämlich mit ihren staunenden Augen zu sehen, weil sie sie so ergründet. Dadurch entdecke ich mit Erstaunen selbst vieles neu. Hier ist ein Bild von mir und Friedie als sie zum ersten Mal am Meer war diesen Sommer, eins meiner Lieblingsbilder dieses Jahres. Auch auf dem Pferderücken haben sich für mich noch mal Sachen vertieft. Ich merke immer mehr, dass sich der eingeschlagene Weg des schonenden und fairen Umgangs für alle gut anfühlt und will es auch immer mehr in die (Reiter-)Welt tragen.

Das ist auch schon fast mein Statement für 2017. Noch mehr Gefühl für uns selbst und Mitgefühl für alle Kreaturen, die um uns sind, nicht nur die lieben und treuen Haustiere, Pferde, nein, auch alle Anderen. Das ist mein Wunsch für 2017!

 

Dadurch, dass mir nun als Mama weniger Zeit zum Reiten bleibt, wir aber nach wie vor schöne Weiden haben, lag die Überlegung nahe, sie anderweitig auszufüllen, jedenfalls für die nächsten 2-3 Jahre. So schaute ich nach Zuchtstuten. Wie unschwer zu erkennen ist, nehmen die Isländer immer mehr Platz hier ein und so zogen im Dezember 3 Zuchtstuten hierher.